Quelle: www. nnp.de

 

29.12.19- HR

Beim Blick auf die Personalplanungen des SV Rot-Weiß Hadamar 2 im Sommer war für viele schon zu erahnen, dass die Hessenliga-Reserve eine sehr gute Rolle spielen würde. Nicht wenige trauten der Elf von Trainer Heiko Weidenfeller sogar zu, um die Meisterschaft mitzuspielen. Der Saisonstart verlief dann auch genau nach dem Geschmack der Fürstenstädter. Einem krachenden 9:0 zum Auftakt gegen Neuling SG Niedershausen/Obershausen folgten drei weitere Siege, die jeweils ohne Gegentor eingefahren wurden. Vorne brandgefährlich, hinten sattelfest - eine Mischung, die besser nicht geht. Doch die Leistungen der Hadamarer Reservisten schwankten.

Ein Auf und Ab beim SV Rot-Weiß 2

 Einer klaren 0:4-Pleite bei der SG Hoechst folgte ein 3:2-Zittersieg gegen Kellerkind RSV Würges, ehe zwei weitere Heimpleiten folgten. Vor allem im September war die Konstanz das große Problem der Fürstenstädter, die aber dennoch mit dem bisher Erreichten zufrieden sein dürften. Spätestens, als es im Kreisderby beim FC Dorndorf eine deutliche 0:3-Pleite mit auf den Heimweg gegeben hatte, rissen sich die Akteure am Riemen. Drei mehr als klare Siege mit 19 erzielten Toren brachten den SVH 2 wieder in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Doch immer, wenn es zum "großen Wurf" hätte reichen können, blieben die Ergebnisse aus. Das knappe 1:2 gegen Titelfavorit SV Niedernhausen war zu verschmerzen, unnötige Niederlagen wie gegen die TSG Wörsdorf (0:3) oder bei Hellas Schierstein (2:3) ärgerten die Verantwortlichen aber nicht ganz zu Unrecht.

Gegen Ende des Jahres fand der SV Rot-Weiß Hadamar 2 aber zu seiner gewohnten Stärke zurück und sammelte neun Punkte aus den verbleibenden drei Spielen. Besonders beachtlich: Das 10:1 gegen den SV Hallgarten. Der Aufsteiger aus dem Rheingau durfte einem da schon leid tun. Auch die Tabellensituation liest sich aus Hadamarer Sicht erfreulich: Rang drei mit 39 Punkten und 65:27 Toren bedeuten zum einen die zweitbeste Offensive sowie die beste Defensive des Klassements, zum anderen aber auch nur zwei Punkte Rückstand auf die zweitplatzierte SG Walluf. Eine komfortable Situation, die am Saisonende durchaus zu einem tollen Ende führen könnte.

Um im Konzert der "Großen" mitzuspielen, muss sich aber eines ganz gewiss ändern: die Konstanz, vor allem in Spielen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Die Arbeit des Trainers Heiko Weidenfeller, der eine knallharte Vorbereitung durchgezogen hatte, trägt bisher Früchte. Mit Niklas Kern verfügen die Reservisten zudem über einen treffsicheren Stürmer. 21-mal hat es der Torjäger bisher rappeln lassen.

Bild : Niklas Kern im roten Trikot rechts ,mit 21 Treffern zweitbester Torschütze der GL Wiesbaden zur Winterpause. (Foto: Quelle www. mittelhessen.de)

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